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Das Eisenbahnmuseum am Bahnhof Blumberg-Zollhaus

Innenansicht Museum
Außenansicht Museum

Das Blumberger Eisenbahnmuseum, im ehemaligen Güterschuppen des Bahnhofes Blumberg-Zollhaus untergebracht, führt durch die Entstehungsgeschichte unserer "Sauschwänzlebahn" und zeigt viele nostalgische Erinnerungsstücke aus der vergangenen Dampfeisenbahnzeit.

  • Das Museum ist jeweils an Fahrtagen eine Stunde vor Abfahrt und nach Ankunft der Züge geöffnet.
  • Der Besuch ist im Fahrpreis enthalten.


Seit 1992 wird die "Sauschwänzlebahn" durch ein stilgerecht untergebrachtes Museum ergänzt. Es gelang der Stadt Blumberg als Eigentümerin durch die Umwidmung des ehemaligen Güterschuppens des Bahnhofes Blumberg-Zollhaus, einen interessanten Rahmen zu schaffen.

Freunde der Museumsbahn unter besonderer Mitarbeit von Herrn Bernhard Prillwitz und Herrn Dietrich Reimer, sowie dem Bauhof der Stadt Blumberg waren mit fachlichem Wissen und großem Engagement am Aufbau des Museums beteiligt. Mit der Entscheidung für diesen Platz wurden mehrere Ziele erreicht: Das Museum ist in einem Raum untergebracht, der selbst Gegenstand der musealen Erhaltung sein soll. Es steht in direktem räumlichen Zusammenhang zur Bahn und es bietet den Grundstock für mögliche Erweiterungen, die im Umfeld des Bahnhofes geplant sind.

Das Eisenbahnmuseum zeigt mit museums-pädagogischer Sorgfalt ausgewählte Gegenstände, die lange Jahrzehnte zum "funktionierenden Alltag" einer Bahnstrecke gehörten:
Signale, Zugmelde- und Weichenstelleinrichtungen, Ausrüstungsteile, Schilder, Uniformen und vieles mehr. Außergewöhnlich ist die Uniform eines Bahnbeamten aus der großherzoglich badischen Zeit. Aus der Zeit des Bahnbaus und des Bahnbetriebs werden umfangreiche Zeichnungen, Pläne und Fotos präsentiert. Eine Modelleisenbahnanlage zeigt den Betrieb auf der "Sauschwänzlebahn".

Besonders herausragende Einzelheiten werden sehr detailliert dargestellt, so zum Beispiel die technisch getreue Darstellung des Stuhlschienen-Oberbaus, dieser eigentümlichen und kaum bekannten Art, die Schienen zu verlegen. Einst fand man die Stuhlschiene und den Stuhlschienen-Oberbau verbreitet in allen Tunnels des badischen Schwarzwaldes, somit auch im Bereich der "Sauschwänzlebahn". Und im Tunnel am Achdorfer Weg war sogar die Doppelkopfschiene anzutreffen. Schließlich war die letze Stelle im Bereich der Deutschen Bundesbahn an der noch Stuhlschienen-Oberbau vorhanden war im Buchbergtunnel. Da diese Bauform aber längst von modernen Techniken abgelöst wurde, ist sie hier im Museum am richtigen Platz. Im Museum können sich die Besucher in die Aufgabe der Steuerung einer Dampflokomotive realistisch hineinversetzen: Ein Armaturensatz ist hier originalgetreu aufgebaut.