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Die Tunnel der "Sauschwänzlebahn"

Bohrmaschine

Ähnlich wie die Brücken sind Tunnels eine unerlässliche Hilfskonstruktion zur Führung vieler Bahnstrecken. Schon Ägypter und Römer wandten die Technik der Unterquerung für Straßen und Wasserwege an. Entscheidend aber ist die (beherrschbare) Länge. Mit der Länge kann sich der Druck stark verändern, unbekannte Bergschichten oder Wassereinbrüche können den Tunnelbau beeinträchtigen. Während der großen Eisenbahnbauphase waren Tunnelbauten deshalb oft mit Verlusten an Menschenleben verbunden. Auch hier haben erst neue Bautechniken und die Ausgestaltung mit Stahlbeton Verbesserungen gebracht. Angesichts der Tunnelgiganten wie des Kanaltunnels (51 km) und des japanischen Seikan-Tunnels zwischen den Inseln Honshu und Hokkaido (54 km) scheint der Tunnelbau heute ganz unromantisch nur noch eine Frage der Finanzierung zu sein.

Die Tunnel der "Sauschwänzlebahn" unterscheiden sich in drei Kategorien:

  • Wasserscheide-Tunnel | unterquert eine Wasserscheide
  • Sporntunnel | durchfährt eine Bergnase (= Sporn)
  • Steigungstunnel | lediglich zur Gewinnung an Höhe angelegt

Weiler Kehrtunnel

  • Tunnelgattung: Steigungstunnel
  • Länge: 1205 m
  • Gebirgsüberlagerung: 170 m

Tunnel in der kleinen Stockhalde

  • Tunnelgattung: Sporntunnel
  • Länge: 540 m
  • Gebirgsüberlagerung: 50 m

Grimmelshofer Tunnel

  • Tunnelgattung: Sporntunnel
  • Länge: 225 m
  • Gebirgsüberlagerung: 60 m